Eine Gruppe von Menschen in Motorradkleidung posiert zusammen im Freien in der Nähe des Meeres und zeigt Daumen hoch während einer geführten Motorrad-Tour.

Motorradreise Sardinien – goldene Herbsttage, Kurven und Gemeinschaft

Ein unvergesslich schönes Motorradabenteuer auf Sardinien

Vom 11. bis 18. Oktober 2025 fand unsere letzte geführte Motor­rad­tour des Jahres statt – eine Reise, die uns noch lange in Erin­ne­rung bleiben wird.
14 Personen auf 12 Motor­rä­dern – 12 Männer, zwei Frauen – machten sich gemeinsam auf den Weg nach Sardi­nien. Zwei erfah­rene Tour­guides beglei­teten die Reise, um auf der Insel zwei Fahr­gruppen zu bilden, sodass jeder in seinem eigenen Tempo fahren konnte.

Diese Reise war mehr als eine Tour – sie war ein gemein­sames Erlebnis voller Emotion, Kame­rad­schaft und endlos vielen Kurven im goldenen Sonnen­licht Sardiniens.

Der Start: Von der Schweizer Grenze bis zur Fähre nach Livorno

Treff­punkt war die Rast­stätte Cold­rerio, direkt an der Schweizer Grenze. Nach einem herz­li­chen Kennen­lernen und einem kurzen Tages­brie­fing star­teten wir alle zusammen Rich­tung Süden.
Über die Grenze hinweg führte uns die Route nach Pisa, wo wir beim Schiefen Turm von Pisa einen Zwischen­stopp einlegten und in der Pizzeria Kiste’ hervor­ra­gend gegessen und die Zeit genutzt haben, um uns noch besser kennenzulernen.

Weiter ging es nach Livorno, wo wir die grosse Moby Legacy schon von weitem sehen konnten. Der Hafen leuch­tete im Abend­licht, die Stim­mung war gelöst – eine harmo­ni­sche Gruppe, die sich auf das bevor­ste­hende Aben­teuer freute.
Am Check-in vorbei, rauf aufs Schiff, Motor­räder verzurrt, Kabinen bezogen – und kurz darauf trafen wir uns oben auf Deck zu einem kühlen Bier. Der perfekte Abschluss eines gross­ar­tigen ersten Tages.

Ankunft auf Sardinien – der Herbst zeigt sein schönstes Gesicht

Früh am Morgen erreichten wir Olbia. Die Luft war mild, das Licht weich, die Sonne stand tief – Sardi­nien im Herbst empfing uns mit einer Wärme, die man nicht nur spürt, sondern riecht.
Im Hotel Mercure Olbia genossen wir ein gran­dioses Früh­stücks­buffet, bevor wir voll­tankten und uns in zwei Gruppen aufteilten. So konnte jeder Gast in seinem eigenen Rhythmus fahren, begleitet von einem unserer beiden Tourguides.

Die erste Etappe führte über die SS389 nach Nuoro, wo wir uns alle zu einem leichten Mittags­snack trafen. Danach ging es weiter über Dorgali auf die legen­däre SS125 Orien­tale Sarda – eine der schön­sten Motor­rad­strassen Europas.
Der Asphalt warm, die Kurven endlos, die Ausblicke atem­be­rau­bend: goldene Hügel, tief­blaues Meer, herbst­lich leuch­tende Bäume.

In Santa Maria Navar­rese ange­kommen, fuhren wir direkt vor unsere Bunga­lows – ein wunder­schönes Resort, das für die kommenden fünf Nächte unser Zuhause wurde.
Am Abend machten wir uns zu Fuss ins Dorf auf, wo bereits ein grosser Tisch in einem Restau­rant direkt am Strand gelegen auf uns wartete. Bei sardi­schen Köst­lich­keiten, Wein und vielen Gesprä­chen liessen wir den ersten Abend auf der Insel ausklingen.

Sardinien erleben – Fahrfreude, Sonne und Gemeinschaft

Die näch­sten Tage gehörten ganz dem Fahren.
Jeden Morgen um neun Uhr star­teten die Motoren – und mit ihnen unsere Herzen. Die Sonne tauchte die Land­schaft in goldenes Licht, das Meer glit­zerte, und auf den kurvigen Strassen herrschte dieses unver­gleich­liche Gefühl von Freiheit.

Wir erkun­deten das sardi­sche Hinter­land auf Routen wie der SS198, der SS295 oder der SP53 – Strassen, die jedem Motor­rad­fahrer ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern.
Was Sardi­nien im Herbst so beson­ders macht, sind die Farben und die Ruhe: kein Verkehr, klare Sicht, warme Tempe­ra­turen und diese unglaub­liche Atmo­sphäre, die man nur zu dieser Jahres­zeit erlebt.

Zwischen­stopps wurden zu kleinen Gemein­schafts­mo­menten: Espresso in der Sonne, Lachen, Austausch, ein freund­li­ches Schul­ter­klopfen.
Abends tankten wir an unserer kleinen „Haus­tank­stelle“, bevor wir den Tag bei gutem Essen und span­nenden Gesprä­chen ausklingen liessen.

Das Fahren war sport­lich, manchmal gemüt­lich – aber immer sicher, respekt­voll und voller Freude.
Man spürte, wie die Gruppe mit jedem Tag enger zusammenwuchs.

Küsten, Kurven, Kameradschaft – ein Tag im Süden

Ein High­light war die Fahrt in den Süden der Insel.
Die Küsten­strasse SP18 führte uns entlang der Costa Rei, an schroffen Felsen vorbei und über weite Kurven mit Blick auf das Meer. Das Licht spielte auf dem Wasser, der Himmel war tief­blau, und der Duft von Salz und Pinien lag in der Luft.
Über einen kurven­rei­chen Abschnitt der SS125 fuhren wir über den Passo Arcu ’e Tidu zurück in Rich­tung Norden – eine Etappe, die alles bot, was das Motor­rad­fah­rer­herz begehrt.

Der letzte Tag – das Beste kommt zum Schluss

Am letzten Tag auf Sardi­nien legten wir noch einmal richtig nach.
Von Santa Maria Navar­rese über die SS198, weiter auf die SS295, dann die SS128 und als krönender Abschluss wieder über die SS389 in Rich­tung Olbia – ein würdiges Finale für eine gross­ar­tige Woche.

Die Sonne stand tief, das Licht golden – Sardi­nien verab­schie­dete uns in Farben, die man nicht vergisst.

Das Beste kommt zum Schluss.

Und so war es auch: Nicht nur, weil dieser Fahrtag das Finale unserer Tour war, sondern weil diese Reise der perfekte Abschluss eines erleb­nis­rei­chen Jahres war.

Fazit – mehr als nur eine Motorradtour

Diese geführte Motor­rad­reise auf Sardi­nien war weit mehr als eine Tour. Sie war ein Erlebnis voller Emotionen, Freund­schaft und Zusam­men­halt. Wir fuhren gemeinsam, lachten gemeinsam und erlebten die Insel auf eine Weise, die man nur in der Gemein­schaft erfahren kann.

Sardi­nien im Herbst zeigte sich von seiner besten Seite – mit mildem Licht, warmem Wind und Strassen, die zum Träumen einladen. Der Abschied fiel schwer, doch die Freude über das Erlebte überwog.

Wir sind dankbar für diese Reise, für die Menschen, die sie geprägt haben, und für all das, was sie uns geschenkt hat. Es war der perfekte Abschluss eines inten­siven Motorradjahres.

Möchtest du Teil dieser Erfahrung werden?

Sardi­nien ist kein Reise­ziel, das man einfach abhakt – es ist ein Gefühl, das bleibt. Die unend­li­chen Kurven, das warme Licht, der Duft von Meer und Macchia, das gemein­same Lachen nach einem Fahrtag auf perfekten Strassen – all das macht diese Insel zu einem Para­dies für Motorradfahrer.

Wenn du beim Lesen spürst, wie das Fernweh in dir aufsteigt, dann ist es Zeit, deine eigene Motor­rad­reise nach Sardi­nien zu planen. Die kommenden Touren verspre­chen wieder unver­gess­liche Erleb­nisse, neue Freund­schaften und dieses einzig­ar­tige Gefühl von Frei­heit, das nur auf zwei Rädern entsteht.

Sichere dir jetzt deinen Platz auf einer unserer näch­sten geführten Sardi­ni­en­reisen – und erlebe selbst, warum so viele sagen: „Einmal Sardi­nien – immer Sardi­nien.“
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Die Touren für das kommende Jahr sind beliebt – sichere dir deinen Platz, solange es noch freie Plätze gibt und sei Teil eines unver­gess­lich schönen Abenteuers.

Einmal Sardi­nien – immer Sardi­nien! Und Abseits. Mit Absicht. fährt wie immer voraus!

Impressionen der Reise

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