Eine Gruppe von elf Motorradfahrern, die gemeinsam im Freien in der Nähe eines bewaldeten Sees posieren und in die Kamera lächeln.

Schwarzwaldtour zum Zweiten – Eine Geschichte von Kurven, Genuss und Gemeinschaft

Ein Auftakt voller Vorfreude

Der 30. August 2025 beginnt in Stein-Säckingen. Neun Motorräder stehen in der Morgensonne bereit: neun Männer, zwei Frauen. Manche kennen sich schon, andere sind neu dabei – und doch liegt in der Luft diese besondere Spannung, wenn etwas Grosses bevorsteht.

Nach einem kurzen Briefing rollen wir los, über die Grenze und hinein ins Wehratal. Schon nach den ersten Kurven geschieht das Unerwartete: Wir fahren, als hätten wir es seit Jahren gemeinsam getan. Gleicher Rhythmus, gleiche Linien, niemand zu schnell, niemand zu langsam. Neun Maschinen, ein Fahrstil – und ein Gefühl, das uns allen sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Kaffee am Belchen – und erste Gespräche

Über Todtmoos geht es hinauf zum Belchen, wo wir unsere erste Pause einlegen. Im Restaurant & Hotel Belchen Multen warten bereits frische Sandwiches und heisser Kaffee auf uns. Helme fallen, Jacken werden geöffnet – und plötzlich ist da nicht mehr nur eine Motorradgruppe, sondern eine Gemeinschaft, die Geschichten teilt.

Wir lachen, tauschen Anekdoten aus und spüren: Auch abseits der Strasse passt diese Gruppe perfekt zusammen.

Kurven, Täler und ein gedeckter Tisch

Die Strecke nach Norden ist ein Traum. Breite Strassen wechseln sich ab mit schmalen Waldwegen, manchmal einsam, manchmal durch kleine Orte, wo wir teilweise im 30er-Tempo respektvoll rollen.
Zum Mittagessen kehren wir im Hotel Gasthaus Mosers Blume in Haslach ein. Alles ist vorbereitet, der Tisch gedeckt. Wir essen köstlich, scherzen, und schon bald lockt uns die Strasse wieder hinaus.
Am Nachmittag folgen wir Highlights wie der Schwarzwaldhochstrasse und der Schwarzenbach-Talsperre. Jede Kurve ist ein Geschenk, jedes Tal ein kleines Abenteuer. Wir gleiten dahin – neun Motorräder, aber nur ein Flow.

Ankommen – und durchatmen

Am späten Nachmittag erreichen wir das Hotel Ochsen in Höfen an der Enz. Absteigen, Helm ab, tief durchatmen – und doch wäre niemand überrascht, wenn jemand vorschlagen würde, noch eine Extrarunde zu drehen. So gross ist die Freude am Fahren.

Doch das Hotel verführt uns zum Innehalten: Deluxe-Zimmer, ein Begrüssungsdrink, ein Spa, das keine Wünsche offen lässt. Bald liegen die Bikerjacken beiseite, wir treffen uns im Pool, in der Sauna, im Dampfbad. Der Tag klingt aus mit einem Fünfgangmenü, das ebenso fein wie herzlich ist. Wir lachen viel, erzählen, und irgendwann fühlt es sich an, als wären wir schon ewig miteinander unterwegs.

Schwarzwälder Torte zum Frühstücksglück

Der Sonntag, 31. August, beginnt klar und frisch. Wieder geht es auf die Schwarzwaldhochstrasse. Die Strsse ist frei, die Luft voller Energie – und wir, die Gruppe, fahren, als wären wir ein einziger Organismus. Kein Zögern, kein Drängen, nur der gemeinsame Rhythmus.

Beim ersten Halt gönnen wir uns Schwarzwälder Kirschtorte. Nicht aus Hunger, sondern aus Lust. Und weil eine Schwarzwaldtour ohne dieses süsse Stück Tradition einfach unvollständig wäre.

Triberg, Sankt Blasien und der letzte Kaffee

Weiter geht es über abgelegene Pässe nach Triberg, wo wir an einem kleinen See Mittag machen. Das Wasser glitzert, die Motorräder stehen nebeneinander, wir sitzen im Restaurant und geniessen diesen Moment am Tisch.

Später führt uns die Route nach Sankt Blasien, ins Café Venezia. Glace, Kaffee, Sonne im Gesicht – ein letzter Stopp, bevor wir den Heimweg antreten.

Noch einmal durchs Albtal, noch einmal tanzen die Kurven unter unseren Rädern. Dann erreichen wir Laufenburg, wo wir uns verabschieden. Manche fahren direkt nach Hause, andere noch gemeinsam Richtung Zürich. Schliesslich trennen sich die Wege – aber die Erinnerung bleibt.

Rückblick – mehr als nur eine Fahrt

Die Schwarzwaldtour vom 30.–31. August 2025 war weit mehr als zwei Tage Motorradfahren. Sie war Gemeinschaft auf Rädern, Harmonie in jeder Kurve und ein Wochenende voller Freude.

Wir haben gelacht, gefahren, genossen – und bewiesen, dass Motorradfahren nicht nur von Kilometern lebt, sondern von Menschen, die zusammen unterwegs sind. Neun Maschinen, ein Fahrstil, ein unvergessliches Abenteuer.

Und vielleicht, nur vielleicht, hören wir uns im kommenden Jahr schon wieder – wenn die Motoren brummen und der Schwarzwald uns erneut ruft.

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Und Abseits. Mit Absicht. fährt voraus!

Impressionen der Reise

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